- Jobs & Karrieremöglichkeiten auf:
- RSS
- Schriftgröße:
- a
- A
- =
- Seite empfehlen.
- Seite drucken.
- Medizinische Kompetenzen /.
- Geriatrie /.
- Informationen im Überblick
Informationen im Überblick
Der geriatrische Patient ...
- ist im Lebensalter meistens höher, aber dies ist nie alleiniges Kriterium
- weist eine Multimorbidität auf: d.h. viele Erkrankungen, die typisch für den geriatrischen Patienten sind, häufig mit gleichzeitiger Gabe von mehr als 7 verschiedenen Medikamenten
- hat bestimmte Krankheitsbilder: z.B. Apoplex (Schlaganfall), Sturzkrankheit, Synkope, Demenz
- zeigt eine akute Verschlechterung von körperlichen und/oder geistigen Funktionen mit Aussicht auf Verbesserung unter gezieltem Training
Was ist neu in der Geriatrie?
Das Assessment:
Jeder Patient erhält ein geriatrisches Assessment. Hierbei handelt es sich um standardisierte Tests, um funktionelle Defizite aufzudecken (Frage: Was kann der Patient?)
Getestet werden die Bereiche:
- Selbsthilfefähigkeit
- Kognition (geistige Leistung)
- Mobilität
- Depression/Depressivität
- soziale Situation
Die Therapeuten:
- Physiotherapie und physikalische Therapie mit speziellen Konzepten insbesondere z.B. bei Schlaganfallpatienten
- Ergotherapie mit funktioneller Therapie wie z.B. Hilfsmittel- und Feinmotoriktraining, Hirnleistungstraining
- Logopädie mit Sprach- und Schlucktherapie insbesondere bei Schlaganfall- und Parkinsonpatienten, um z.B. eine Ernährungssonde zu vermeiden
- evt. Neuropsychologie, Gestaltungs- und Musiktherapie etc.
Die Therapie:
- neben der medikamentösen Therapie stellen die Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie ebenso wichtige therapeutische Maßnahmen dar
- nach Durchführung des Assessments erhält jeder Patient einen individuellen Therapieplan durch unsere Ärzte und Therapeuten.
- unser Ziel: Jeder Patient erhält mindestens zwei Wochen lang ein intensives Übungsprogramm, um eine möglichst gute geistige und körperliche Funktion bei der Entlassung oder Verlegung in z.B. eine Rehabilitationsklinik zu erreichen
- zur Durchführung der Maßnahmen ist es sinnvoll, dass der Patient folgende Dinge mitbringt: Bequeme Kleidung, feste Schuhe, ggf. Brille, Rollator oder Gehstock



