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Im Fachbereich Angiologie (Gefäßerkrankungen) erfolgt die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße.
Es werden umfangreiche klinische und apparative Untersuchungsverfahren zur Diagnostik und Beurteilung der Gefäße aller Körperregionen eingesetzt. So stehen unter anderem modernste Ultraschallgeräte für doppler- und farbduplexsonographische Untersuchungen incl. 3-D-Ultraschall zur Verfügung.
Unsere Behandlungsmöglichkeiten umfassen ein breites Spektrum interventioneller und konservativer Therapieverfahren:
Die Abteilung verfügt über eine hochmoderne computergestützte Angiographie-Anlage, so dass Gefäßverengungen und häufig sogar Gefäßverschlüsse mittels spezieller Techniken beseitigt werden können. Hierzu zählen beispielsweise Aufdehnungsbehandlungen mit Ballon-Kathetern (PTA), Implantationen von Gefäßstützen (Stents) und lokale Lyseverfahren. Einen Schwerpunkt bilden hierbei Rekanalisierungen von Unterschenkelarterien, z. B. beim diabetischen Fußsyndrom und drohendem Extremitätenverlust.
Weiterhin stehen konservative Methoden zur Behandlung von arteriellen oder venösen Gefäßerkrankungen - beispielsweise Therapie mit durchblutungsfördernden Medikamenten - zur Verfügung.
Somit ist eine umfassende Behandlung mit nicht-operativen Therapieverfahren möglich.
Falls eine Operation notwendig ist, können Gefäßpatienten unmittelbar in der Gefäßchirurgie unseres Hauses vorgestellt und weiterbehandelt werden - hierdurch kann eine optimale individuell abgestimmte Betreuung aller Gefäßpatienten angeboten werden.
Ambulante Gefäß-Sprechstunde:
Für die ambulante Diagnostik bieten wir montags bis freitags eine Gefäß-Sprechstunde an. Hierfür besteht eine Ermächtigung durch die KV Westfalen-Lippe, so dass eine Untersuchung auf Überweisung (z. B. durch den Hausarzt) möglich ist.
Terminvereinbarungen bitten wir unter Tel. 02521/ 841-246 (Frau Ackfeld) vorzunehmen.
Patienten-Schulungen zum Gerinnungs-Selbstmanagement:
Eine zunehmende Anzahl von Patienten ist aufgrund bestimmter Erkrankungen auf eine lebenslange blutgerinnungshemmende Therapie (z. B. Marcumar) angewiesen. Ein Gerinnungs-Selbstmanagement hilft, Abweichungen der Werte von dem vorgegebenen therapeutischen Bereich rasch zu erkennen und, falls nötig, die Dosis anzupassen. Studien haben gezeigt, dass hierdurch das Risiko für Komplikationen gesenkt und Sicherheit sowie Lebensqualität erhöht werden können.
Wir bieten hierzu in Absprache mit dem Hausarzt bei Vorliegen der Voraussetzungen regelmäßige Patienten-Schulungen an.
