- Schriftgröße:
- a
- A
- =
- Seite empfehlen.
- Seite drucken.
- Medizinische Kompetenzen /.
- Urologie /.
- Weitere Leistungen
Weitere Behandlungen und Eingriffe

- Für eine erfolgreiche Behandlung spielen die Steinhärte und die Möglichkeit der maximalen Energiebündelung auf den Nieren- oder Harnleiterstein eine wichtige Rolle. Hierfür stehen sonographische und röntgenologische Ortung über einen Monitor zur Verfügung. In anderen Verfahren werden Steine oder Geschwülste Mittels Harnleiter- und Nierenbeckenspiegelungen unblutig über die natürlichen anatomischen Zugangswege durch Harnröhre und Blase in Narkose entfernt
Nieren und Harnleiter:
- komplette Nierenentfernung sowie schonende nierenerhaltende Geschwulstentfernung (Enukleation) bei Nierenkrebs oder funktionsloser Niere;
- Operative plastische Korrektur der Nirenbeckenabgangsenge; endoskopische Behebung und Beseitigung der Harnleiterengen unterschiedlicher Ursachen; operative Korrektur der Senkniere
- Entfernung der Nierensteine offen chirurgisch oder endoskopisch durch einen winzigen Einstich an der Flanke (Nephrolitholapaxie);
- Steinzertrümmerung von Nieren- und Harnleitersteinen mit Stoßwellen (mit dem Lithotripter modernster Generation, mit dem eine 98%ige Steinfreiheit erreicht wird bei fast absoluter Schmerzfreiheit, so dass keine Vollnarkose notwendig ist

- Abb.: Dammschnitt
Harnblase:
- Endoskopische (transurethrale) Entfernung von Blasengeschwulsten;
- Zertrümmerung und Entfernung von Blasensteinen;
- endoskopische Injektion von Botulinum-Toxin in die Blasenwand bei hyperaktiver Blase (spezielle Arten der Harninkontinenz);
- minimal-invasive operative Versorgung der Harninkontinenz bei Frauen (so genannte TVT-Bändchen-Methode (ohne Bauchschnitt, mit nahezu 100%iger Kontinenzwiederherstellung);
- komplette Harnblasenentfernung (Cystektomie) bei bestimmten besonders agressiven Krebsarten mit verschiedenen krankheits- und patientenangepassten- Harnableitungsmethoden, unter anderem auch so genannter orthotoper Blasenersatz (Bildung einer neuen Harnblase aus einem Darmsegment mit Wiederherstellung der Verbindung dieser Neoblase mit der Harnröhre des Patienten zur Wiederherstellung der natürlichen Blasenentleerung
Prostata:
- endoskopische (transurethrale) sowie offenoperative Prostataresektion (Ausschälung) gutartiger Prostatavergrößerungen, die bereits medikamentös erfolglos therapiert wurden oder Harnverhalte verursachten, (je nach Prostatagröße werden entweder durch eine Ausschabung der Prostata durch die Harnröhre oder über einen Unterbauchschnitt behandelt. Auch hierbei entscheiden die Untersuchungsergebnisse vor der Operation über die für jeden einzelnen Patienten optimale Behandlung);
- Eine Besonderheit ist hier die Anwendung eines Lasersystems zur besonders schonenden Entfernung des Gewebes.
- Gewebeentnahme (Biopsie) aus der Prostata (ultraschallgesteuert) zur Diagnostik von bösartiger Veränderung (Prostatakrebs)
- Radikale (komplette) Prostataentfernung sowohl durch einen schonenden Zugang im Dammbereich ( Vorteile: bessere Übersicht während der Operation, weniger Schmerzen und Frühmobilisation nach dem Eingriff) als auch bei bestimmten Indikationen mit einem Unterbauchschnitt (Vorteil: gleichzeitige Entfernung von den Beckenlymphdrüsen,die möglicherweise bereits mit Krebszellen befallen sind)
Äußeres männliches Genitale:
- Hodenentfernung bei Hodenkrebs,
- operative Versorgung einer Phimose (Vorhautverengung),
- Harnröhrenverengungen
- Hydrocele (Wasserbruch),
- Varicocele (Hodenkrampfader)
- Peniskrebs
