Information zu Coronavirus SARS-CoV-2

Corona: Jede helfende Hand ist willkommen!

Am St. Elisabeth-Hospital Beckum werden zusätzliche freiwillige Helfer/-innen gesucht. Je nach Interesse und Vorkenntnissen gibt es vielfältige Möglichkeiten, Ärzte/-innen und Pflegende zu unterstützen und solidarisch Hilfe zu leisten – beispielsweise in der Logistik, in nichtklinischen und in klinischen Bereichen.

Haben Sie Interesse? Dann nehmen Sie möglichst per Mail Kontakt auf mit der

Pflegedirektion:
bewerbung-pflege(at)krankenhaus-beckum.de
Tel.: 02521 841 308

Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihren Standort und Kontaktdaten an. Wenn Sie über eine Qualifikation im medizinisch-pflegerischen Bereich verfügen, nennen Sie diese gern.

Wir kommen umgehend auf Sie zu!

Nachfolgend finden Sie einige zusammengefasste Informationen zum SARS-CoV-2-Virus.
Ausführliche Informationen zur der neuartigen Infektionskrankheit erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Übertragung

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wird hauptsächlich durch Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten entstehen und eingeatmet werden, übertragen. Indirekt kann das Virus auch über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, übertragen werden. 

Symptome

Das Virus verursacht vor allem Infektionen der Atemwege. Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Verdachtsabklärung bei grippeähnlichen Symptomen

Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben und in den letzten 14 Tagen in einem der laut Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiete waren oder in dieser Zeit Kontakt zu einer anderen infizierten Person hatten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt/Hausärztin. Gehen Sie nicht ohne vorherige Ankündigung zum Hausarzt oder ins Krankenhaus, um niemanden im Wartezimmer einer Praxis oder einer Klinik anzustecken. Weisen Sie in dem Telefonat auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort oder den Kontakt zu einer infizierten Person hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Das Aufsuchen der Praxis oder eines Krankenhauses wäre nach Rücksprache mit dem Arzt gegebenenfalls der zweite Schritt.

Wichtig ist: Nicht jeder Patient mit Symptomen einer Erkältung oder Grippe ist an dem Coronavirus erkrankt!

Wenn Sie keine grippeähnlichen Symptome haben, sich aber dennoch Sorgen machen, sich infiziert zu haben, informieren Sie sich zunächst auf den oben genannten Internetseite. Antworten auf häufige Fragen finden Sie auch in dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Schutz vor einer Ansteckung

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten gelten auch bei dem Coronavirus als wichtigste Hygienemaßnahmen:

  • Halten Sie ausreichend Abstand von Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben
  • Husten- und Nies-Etikette: Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Händehygiene: Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Nase putzen, Niesen oder Husten.

 

Neue Besuchsregelung

Angesichts der Verbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Deutschland empfehlen die Gesundheitspolitik und das Robert-Koch-Institut "die Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen".

Den Krankenhäusern wurde dringend empfohlen, Besuche somit möglichst einzuschränken. Das Virus stellt für kranke und alte Menschen eine besondere Bedrohung dar. Das St. Elisabeth-Hospital Beckum möchte seine Mitarbeiter aber auch Besucher bestmöglich davor schützen.

Im Rahmen der Präventionsmaßnahmen spricht das St. Elisabeth-Hospital Beckum daher ab sofort, bis auf Weiteres eine Besuchssperre aus.

Mögliche Ausnahmebesucher können Angehörige von schwererkrankten Patienten und Eltern von Kindern sein.

In täglicher Abstimmung mit dem Träger, der St. Franziskus Stiftung in Münster, sowie mit dem Gesundheitsamt in Warendorf und nach den Vorsorgeempfehlungen des Gesundheitsministeriums, passt das St. Elisabeth-Hospital Beckum täglich seine Vorsorgemöglichkeiten an.

Das St. Elisabeth-Hospital Beckum weist darauf hin, dass die Notfallversorgung von akut erkrankten oder verunfallten Patienten weiterhin uneingeschränkt möglich ist. Für die Besuchssperre gilt für Samstag und Sonntag folgende Regelung: Der Haupteingang ist verschlossen. Notfallpatienten benutzen bitte die Klingelanlage, sodass sie - von der weiterhin besetzten Information - eingelassen werden können.

In der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr besteht an beiden Tagen die Möglichkeit Wäsche, Lesestoff und Dinge, die man einem Patienten zukommen lassen möchte, am Haupteingang abzugeben. Ein Mitarbeiter des Krankenhauses wird dann die Aufgabe der Übergabe übernehmen.

Für Angehörige von schwererkrankten Patienten, wie beispielsweise Palliativpatienten, besteht weiterhin die Ausnahmeregelung, Patienten besuchen zu können. Wir bitten alle Angehörigen um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen, die zum Schutz der Patienten und der Handlungsfähigkeit des Krankenhauses dringend geboten sind.

Ist das St. Elisabeth-Hospital Beckum auf die Behandlung von Patienten mit SARS-CoV-2 vorbereitet?

Gemäß den deutschlandweit gültigen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes wurden im St. Elisabeth-Hospital Beckum die erforderlichen Vorbereitungen getroffen, um Patienten, die sich möglicherweise infiziert haben, sachgerecht und schnellstmöglich zu diagnostizieren und gegebenenfalls zu behandeln. Im Bedarfsfall würden zudem spezielle Desinfektions- und Isolierungsmaßnahmen getroffen, die zusätzlichen Schutz vor einer Weiterverbreitung des Virus geben. Das St. Elisabeth-Hospital Beckum steht in engem Kontakt mit dem
Kompetenzzentrum für Mikrobiologie und Hygiene. Das Kompetenzzentrum ist umfassend ausgestattet und verfügt u.a. über ein Speziallabor, in dem das Corona-Virus in kurzer Zeit nachgewiesen werden kann.