Schon der Veranstaltungsort war symbolträchtig gewählt: Das traditionsreiche Phönix Zementwerk steht – ebenso wie das St. Elisabeth-Hospital – seit über einem Jahrhundert für Beständigkeit, Verlässlichkeit und regionale Verwurzelung. Diese Parallele zog sich als roter Faden durch den Nachmittag.
Begrüßt wurden die Gäste von Dr. Kathrin Hesselmann-Wager. In ihrer Ansprache stellte sie die Bedeutung des Krankenhauses als „gesundheitliches Fundament der Region“ heraus und schlug zugleich die Brücke zur industriellen Entwicklung Beckums: „Wie der Zement das Bauwesen trägt, so trägt das Krankenhaus die medizinische Versorgung in unserer Stadt“.
Im Anschluss berichtete Florian Niermann, über den aktuellen Stand des Neubauprojekts am Standort Beckum. Unter dem passenden Programmpunkt „Betongold“ stellte er die Baufortschritte und Pläne vor. „Mit Unterstützung von rund 20.000 Euro Fördermitteln des Landes NRW entstehen derzeit drei neue Stationsbereiche mit modernen Ein- und Zweibettzimmern, jeweils mit Nasszellen“. Die Bauweise ist bedarfsgerecht, nachhaltig und auf die Bedürfnisse von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende ausgerichtet. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant.
Wie wichtig Zusammenarbeit in der Medizin ist, betonte Thorsten Keuschen. Unter dem Titel „Die Bewehrung steht“ stellte er das regionale Versorgungsnetzwerk der Kliniken in Ahlen, Beckum und Hamm vor. „Zusammen sind wir stärker und können den höchstmöglichen Standard bieten“, so Keuschen. Der Austausch mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sei dabei ein entscheidender Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Gesundheitsversorgung.
Unter dem Motto „Gut einzementiert“ gaben Dr. Thomas Krohn und Dr. Michael Könighaus Einblicke in ihre Arbeit. Sie stellten ihre Teams vor und betonten die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit, die den Patientinnen und Patienten höchste Versorgungsqualität garantiert.
Im Anschluss blieb bei einem kleinen Imbiss Zeit für fachliche Diskussionen und kollegialen Austausch. Den Abschluss bildete eine Führung durch das Phönix Zementwerk, geleitet von Marcel Krogbeumker, Geschäftsführer der Phönix Zementwerke und Caspar Krogbeumker, Vorsitzender des Beckumer Industrievereins.
Die Resonanz der Teilnehmenden war durchweg positiv. Das Zusammenspiel von Tradition, Fortschritt und Dialog machte die Veranstaltung zu einem gelungenen Beispiel dafür, wie vernetzte Medizin in Beckum gelebt wird – fest verankert in der Region, mit einem klaren Blick in die Zukunft.



