Große Freude kurz vor Weihnachten: Die Wunschbaumaktion des St. Elisabeth-Hospitals Beckum war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Innerhalb kürzester Zeit konnten zahlreiche Weihnachtswünsche von Kindern, Jugendlichen und Familien aus Beckum erfüllt werden.
Im Eingangsbereich des Krankenhauses stand ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum, an dem bunte Wunschzettel hingen. Diese stammten von Kindern aus der Erziehungshilfe St. Klara, dem Kinder- und Jugendhaus Beckum sowie aus sozial benachteiligten Familien der Stadt. Nach der Veröffentlichung der Aktion in der Presse waren alle Wünsche schnell vergeben.
„Die Resonanz war überwältigend – nach kurzer Zeit waren sämtliche Wunschzettel vergriffen“, berichtet Koordinatorin Sabine Ernst.
Ziel der Aktion ist es, Kindern aus schwierigen Lebenssituationen eine besondere Freude zu bereiten und ihnen ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen. In enger Zusammenarbeit mit der Erziehungshilfe St. Klara, dem Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Beckum, dem Kinder- und Jugendhaus sowie dem Mütterzentrum wurden die Wünsche gesammelt. Ob Brettspiele, Fußballschuhe, Lego-Eisenbahnen, Bücher oder Pokémon-Karten – viele Herzenswünsche werden nun zu Weihnachten wahr.
Ermöglicht wurde dies durch das große Engagement von Patientinnen und Patienten, Besuchenden sowie zahlreichen Mitarbeitenden des Krankenhauses. „Diese Bereitschaft zu helfen, freut uns außerordentlich und zeigt den starken sozialen Zusammenhalt“, betont der Kaufmännische Direktor des St. Elisabeth-Hospitals Beckum, Florian Niermann. Er dankte allen Beteiligten ausdrücklich für ihr ehrenamtliches Engagement.
Zusätzlich zur Wunschbaumaktion überraschte das St. Elisabeth-Hospital die vier beteiligten Einrichtungen mit einer Spende in Form von Citygutscheinen und einer Geldspende an den Verein zur Förderung von Familien in Krisensituationen Beckum e.V. in Höhe von jeweils 250 Euro. „Auch kleine Weihnachtsfeiern mit Leckereien wollen finanziert sein“, so Niermann.
Die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Einrichtungen zeigten sich dankbar. „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich an dieser Aktion beteiligt haben“, sagte Ursula Bergel und bedankte sich – stellvertretend für alle – herzlich bei Sabine Ernst für die Organisation.



