Die Schwerpunkte

Gern stellen wir unsere chirurgischen Kompetenzen näher vor:

Schilddrüsenchirurgie, minimal invasiv

Schilddrüsenerkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern in Deutschland, bleiben jedoch in vielen Fällen unbemerkt. Das Prinzip der Schilddrüsenoperation besteht in der Entfernung des krankhaften Schilddrüsengewebes und reicht von der Ausschälung einzelner Knoten über die teilweise oder komplette Entfernung des Schilddrüsenlappens bis hin zur Entfernung der kompletten Schilddrüse.

Die Schilddrüsenchirurgie, wie sie in unserer Klinik angeboten wird, bietet eine zuverlässige und dauerhafte Entfernung von krankhaft verändertem Schilddrüsengewebe. Alle Operationen werden nach modernen Standards durchgeführt, insbesondere Leitliniengerächt. 

Mit Hilfe des sogenannten Neuromonitoring überwachen wir routinemäßig während der Operation die Funktion der Stimmbandnerven. Zusammen mit einer subtilen Operationstechnik mit zarten Instrumenten und Lupenbrille, hilft uns dies, eine Stimmbandlähmung zu verhindern.

Auch Operationen an den Nebenschilddrüsen führen wir in unserer Klink regelmäßig durch.

Mit mehr als 1000 durchgeführten Eingriffe im Bereich der Schilldrüsenchirurigie ist Dr.Shala einer der ausgewiesenen Schilddrüsenexperten in der Region.

Minimal-invasive Chirurgie

In unserer Klinik besteht eine besondere Fachkompetenz in der sogenannten Schlüssellochchirurgie. Der Trend zu weniger belastenden Eingriffen in der Medizin – insbesondere in der Chirurgie – ist ungebrochen. Viele Eingriffe werden heute an unserer Abteilung daher fast ausnahmslos minimal-invasiv durchgeführt (z.B. Cholecystektomie, Appendektomie, eTEP, MILOS, TEP, IPOM, Kolonchirurgie in SILS Technik). Sogar komplexe Eingriffe im Magen, Darm und in der Speiseröhre sind zunehmend ohne einen großen Schnitt möglich.

Der Patient profitiert von diesen kleinsten Schnitten, erholt sich rascher, ist früher wieder mobil und kann auch früher wieder in den Arbeitsalltag zurückkehren. Erfreulich ist auch das kosmetische Resultat: meist sind nur winzige Narben sichtbar.

Unsere Abteilung beteiligt sich aktiv an der stetigen Weiterentwicklung minimal-invasiver Techniken und kann so dem Patienten frühzeitig diese innovativen Entwicklungen anbieten.

Onkologische Tumor- und Kolonchirurgie in SILS Technik

In unserer Klinik besteht eine besondere Expertise in der onkologischen Tumor und Kolonchirurgie. Wir bieten alle etablierten Operationen in diesen Teilgebieten der Bauchchirurgie (Viszeralchirurgie) an und können auf eine lange Erfahrung in diesem anspruchsvollen Fachbereich zurückgreifen.

Die SILS-Technik ist ein minimalinvasives OP-Verfahren, bei dem der Operateur nur eine einzige Eintrittsstelle nutzt. Meist ist das der Nabel des Patienten.

Dr. med. Shala arbeitet mit einer OP-Methode, die es sonst so vor allem in größeren Häusern gibt: die Single Incision Laparoscopic Surgery Technik (SILS). Hinter dem komplizierten Begriff versteckt sich – vereinfacht gesagt – eine Operation durch den Bauchnabel in Ein-Trockar-Technik. Die Instrumente werden über einen kleinen Schnitt, max. 3 cm  in den Nabel in den Bauchraum eingeführt. Durch eine Mini-Kamera, die an einem der Instrumente angebracht ist, weiß der Operateur genau, wo er sich befindet und welches der nächste Schritt ist. Die Technik erfordert jede Menge Erfahrung und Fingerspitzengefühl.

Herniachirurgie

Unsere Abteilung hat ausgewiesene Erfahrung mit der operativen Versorgung von Bauchwand-, Leisten-,  Zwerchfell- und Narbenbrüchen sowie Parastomalehernien.

Moderne minimal-invasive OP-Verfahren, die mit kleinen Schnitten auskommen und somit besonders schonend sind, sind im unserer Klinik bereits Standard. Je nach individuellem Befund, dem sogenannten "tailored approach", wird die optimale OP-Technik angewendet. Bei den meisten Patienten mit einem Leistenbruch wird zur Verstärkung der Leiste ein Kunststoffnetz per minimal-invasiver „Schlüsselloch“-Chirurgie eingesetzt. 

In unserer Sprechstunde beraten wir Sie individuell und wählen je nach Alter, Vorerkrankungen, sportlicher Aktivität, Belastbarkeit und Patientenwunsch das beste Verfahren für Sie aus.

Proktologie

Erkrankungen des Enddarm und der Afterregion sind sehr häufig und leider immer noch oft ein Tabuthema. Zu den häufigsten Erkrankungen in diesem Bereich gehören Hämorrhoidalleiden, schmerzhafte Analfissuren, Fisteln alle Art, gut- und bösartige Tumore, Darmvorfälle  und Kontinenzprobleme. 

Mit Blick auf das Eingriffsspektrum gilt, dass Patientinnen und Patienten aufgrund der hohen Innovationskraft unserer Klinik eines immer erwarten dürfen: Sämtliche Verfahren sind an den aktuellen technischen und dabei medizinisch belegten Möglichkeiten des Faches orientiert – um jeweils die Hilfe bieten zu können, die den bestmöglichen medizinischen Erfolg bei gleichzeitig maximaler Schonung des Betroffenen ermöglicht.

Herr Dr. med. Shala ist ein ausgewiesener Experte im Bereich der Proktologie und bietet neben den üblichen Verfahren das minimal-invasive Laser-Hömorroidoplasie und Fistelbehandlung mittels Laser.

Lasertherapie bei Hämorrhoiden

Die Lasertherapie ist ein minimal-invasives Laserverfahren, welches das kontrollierte Schrumpfen der Hämorrhoiden bei gleichzeitigem Erhalt ihrer Funktion ermöglicht. Unter lokaler Betäubung werden die Hämorrhoiden über einen kleinen Einstich mit einer dünnen Lasersonde von innen heraus geschrumpft und von der Blutversorgung abgeschnitten, ohne das umliegende Gewebe zu verletzen.

Lasertherapie bei Analfistel

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirugie mit Proktologie arbeitet seit einiger Zeit mit einer muskelschonenden Laserbehandlung zur Behandlung von Analfisteln. Ziel dieser neuen Methode ist das Zerstören des Fistelgewebes auf schonende Weise und gleichzeitige Verschließung des Gangs. Die Laserbehandlung dauert nur wenige Minuten und ermöglicht es, auf eine Ausschälung der Fistel zu verzichten. Die Lasersonde ist zur Anwendung von gewundenen Gängen sehr gut geeignet, zudem bietet sie den Vorteil, dass sie unabhängig von der Länge des Fistelgangs eingesetzt werden kann. Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei und die Rekonvaleszenz deutlich kürzer als bei herkömmlichen chirurgischen Verfahren. Je nach Fisteltyp konnte die Kontinenzleistung des Behandelten bei einem Ausschälen der Fistel negativ beeinflusst werden. Dieses Risiko wird durch die neue Methode nun deutlich verringert.