Spezialisten für Ihre Behandlung

Die Spezialisten des Orthopädischen Behandlungszentrums Hamm (OBZH) Dr. med. Michael Könighaus, Dr. med Michael Kaufmann und Dr. med. Bernhard Philipps sind seit dem Herbst des Jahres 2018 auch am St. Elisabeth-Hospital Beckum tätig.

Dr. med. Michael Könighaus

Facharzt für:

Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Orthopädische Chirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Manualmedizin (Chirotherapie)

Terminvereinbarung für eine Sprechstunde im St. Elisabeth-Hospital Beckum unter:

Tel.-Nr.: 02521/841 611

Dr. med. Michael Kaufmann

Facharzt für:
Orthopädie und Unfallchirurgie
Manualmedizin (Chirotherapie)
Akupunktur
Osteopathie


Dr. med. Bernhard Philipps

Facharzt für:
Orthopädie
Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie

Diplom Ostepathie D.O. (DAAO)
European Registered Osteopathic Physician

Minimal-invasiver Hüftgelenkersatz (AMIS)

Seit einem halben Jahr ist Dr. med. Michael Könighaus, niedergelassener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Orthopädischen Behandlungszentrum Hamm (OBZH), am St. Elisabeth-Hospital Beckum innerhalb der Abteilung für Orthopädische Chirurgie und Endoprothetik (Chefarzt Dr. med. Matthias Zurstegge) als zusätzlicher Operateur tätig. Neben seiner Praxistätigkeit in Hamm führt er im Beckumer Krankenhaus minimal-invasive Operationen am Hüftgelenk durch, wie sie in Süddeutschland und der Schweiz bereits seit längerem praktiziert werden.

Bei der minimal invasiven Operation zum Einbringen eines künstlichen Hüftgelenkes wählt der Operateur einen anatomisch vorgegebenen Weg zwischen den Muskelgruppen am vorderen Oberschenkel. Die Muskeln werden lediglich zur Seite gehalten. Im Gegensatz zu den traditionell etablierten Zugangswegen kann der Hautschnitt kleiner gehalten werden.

Der große Vorteil ist, dass die Heilung beschleunigt wird und die Patienten nach dem minimal invasiven Eingriff in der Regel schneller wieder mobil sind. Der Facharzt führte am St. Elisabeth-Hospital Beckum im letzten halben Jahr bereits 50 dieser Operationen durch. Seit dem Jahr 2007 hat Dr. Könighaus rund 1.000 Mal das künstliche Hüftgelenk besonders schonend über das sogenannte AMIS Verfahren (Anterior Minimal Invasive Surgery) minimalinvasiv in Operationen eingebracht.

Bereits am Operationstag ist ein Gehen unter Vollbelastung meist möglich ist. Auch der Krankenhausaufenthalt kann dadurch verkürzt werden und liegt in der Regel bei nur noch fünf bis sieben Tagen. Weitere Vorteile sind ein geringerer Schmerzmittelbedarf, kleinere Narben, geringerer Blutverlust und ein geringeres Risiko der Ausrenkung des Kunstgelenkes. Auch kommt es durch die Schonung der Muskulatur nach der Operation deutlich seltener zu einem sogenannten Hüfthinken und bedingt durch die schnellere Mobilisation kommt es auch seltener zu Thrombosen.

Das St. Elisabeth-Hospital Beckum ist die einzige Klinik im Kreis Warendorf, in der das künstliche Hüftgelenk besonders schonend über das sogenannte AMIS Verfahren (Anterior Minimal Invasive Surgery) minimalinvasiv eingebracht wird.

Informationen zum Thema:

Wenn die Knorpelschicht im Hüftgelenk durch Abnutzung, Entzündung oder andere Gründe so weit geschädigt ist, dass die reguläre Gleitfunktion nicht mehr stattfinden kann, folgen oft Beschwerden mit Schmerzen und einer zunehmenden Bewegungseinschränkung. Die alltäglichen Dinge wie Gehen, Hinsetzen und Aufstehen aus einem Stuhl sind schmerzhaft und fallen zunehmend schwer. Oft sind auch schon Beschwerden in Ruhe sowie ein Nachtschmerz vorhanden.

Wenn die konservativen Maßnahmen keinen ausreichenden Therapieerfolg mehr zeigen (Einnahme von Medikamenten, Anpassung der Belastung und ggf. Hilfsmittel), sollte ein Hüftgelenkersatz in Betracht gezogen werden. Der chirurgische Hüftgelenkersatz ist eine sichere und effektive Maßnahme, die hilft die Mobilität wieder schmerzfrei im Alltag genießen zu können. Bereits seit 1960 etabliert, zählt der chirurgische Hüftgelenkersatz zu den erfolgreichsten Operationen in der gesamten Medizin. Kontinuierliche Fortschritte in der Implantationstechnik und Technologie haben zu dieser hohen Effektivität geführt. Mehr Informationen finden Sie unter dem Link: www.obzh.de